An Tag 3 unserer Kursfahrt nach Hamburg ging es für unsere Stufe in die KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Dort bekamen wir eine dreistündige Führung über die Geschichte und die damaligen Lebensbedingungen vor Ort.
Von mehreren Gebäuden wie zum Beispiel den Baracken ist heute jedoch nicht mehr viel zu sehen, weil nach dem Zweiten Weltkrieg dort ein eigenes Gefängnis der Stadt Hamburg errichtet wurde. Allerdings sind das Krematorium, das Ziegelwerk, der Appellplatz und der Stichkanal noch zu besichtigen.
Auch eine spannende Ausstellung schauten wir uns an, um noch mehr über die Biographien der Häftlinge zu erfahren.
Allgemein war das Gefühl auf dem Gelände sehr bedrückend und beklemmend, weil man dauerhaft mit dem grausamen Leid der Menschen damals konfrontiert war.
In einer späteren Abschlussrunde wurde uns noch einmal vergegenwärtigt, dass die alten Denkweisen der Nazis auch in der heutigen Zeit schockierenderweise immer noch wiederzufinden sind.
Zum Schluss konnten wir noch einmal einen Blick in das Gedenkhaus werfen, in welchem fast alle Namen der ermordeten Häftlinge aufgeführt sind. Diese Dimensionen noch einmal bildlich zu sehen, war sehr emotional und unvorstellbar.
Trotzdem sollte jeder einmal diese Lebensbedingungen und Arbeitsbedingungen vor Ort gesehen haben, da es wichtig ist, dass so etwas nicht in Vergessenheit gerät!



